Wie man Vermögen aufbaut — mit und ohne Zeit — Teil 3

Dieser Beitrag erschien ursprünglich am 19. Januar 2018 auf Finance & Philanthropy

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Heute erkläre ich euch, wie es möglich ist, großes Vermögen ohne den Faktor Zeit aufzubauen. Im Grunde genommen heißt das übersetzt „Schnell reich werden“. Was aber viele vergessen und wovon sich die meisten verführen lassen, ist, dass man diesen realistischen Satz als „Leicht reich werden“ interpretiert — und es ist richtig, das gibt es wirklich nicht. Schnell großes Vermögen aufzubauen (innerhalb paar Jahre, sogar Monate, im Millionenbereich) erfordert viel Arbeit. Man muss bereit sein, früher aufzustehen, und später ins Bett zu gehen, und sein Bestes zu geben. Vielleicht schläft man zeitweise nur auf einer Matratze oder muss wieder bei den Eltern leben für einige Zeit. Es kann vielleicht sein, dass man sehr bescheiden leben muss, während andere im gleichen Alter in ihrem finanzierten Benz zum Einkaufen fahren und das Eigenheim, das eigentlich der Bank gehört, mit einer Party einweihen. Es können viele Probleme auftauchen, die die Beziehungen zu Mitmenschen, dem Partner und den Kindern belasten können. Man ist mit vielen belastenden Gefühlen konfrontiert während dem Prozess. Aber das Zuversichtliche ist, im Idealfall macht man diese Arbeit nur einmal und nicht 20 Jahre oder 30 Jahre lang.

Wie ist das nun möglich?

Im letzten Artikel haben wir uns angesehen, wie eine Anlage mit der Zeit mit 15 % p.a. dein Geld vermehrt. Heute überspringen wir die Jahre 1-20 und fangen direkt im Jahr 21 an. Das simple Geheimnis dahinter ist, Werte zu erschaffen, für die die Menschen gerne zahlen, weil es ihnen nützt, hilfreich ist, ihr Leben verbessert und / oder ihre Bedürfnisse befriedigt. Man erhält seinen Reichtum also dadurch, dass man Menschen einen Mehrwert liefert. Dieser Einkommensertrag ist dabei von der Zeit entkoppelt, denn er richtet sich vor allem nach dem Nutzen, den er anderen Menschen bietet. Erfüllt das Produkt oder Service das nicht, dann bekommt man kein Geld, auch wenn man 200 Stunden daran gearbeitet hat. Menschen, die enorme Vermögen generieren, haben anderen Menschen geholfen, etwas zu erreichen, ihr Leben leichter gemacht, sie amüsiert oder Ähnliches. Das Vermögenscredo lautet:

Vermögen = Netto-Profit + Vermögenswerte

Menschen, die ihr Vermögen so definieren, möchten mit ihren Produkten und ihrem Service erreichen, dass (sich) eine Millionen Menschen …

… besser fühlen.

… schöner fühlen.

… etwas lernen und etwas besser verstehen.

… ihre Bedürfnisse befriedigen können (Essen, Sicherheit, …).

Was jetzt nach Regenbogen und Sonnenschein klingt, ist natürlich nicht zwangsläufig so. Um die Bedürfnisse von Menschen zu befriedigen, gehören Zigaretten, Zucker, schwarzer Humor, Gossip und Unterhaltung, Voyeurismus und andere eher lasterhafte Eigenschaften, mit denen sich hervorragend Geld verdienen lässt. Das Gute und Überlegene gegenüber der Börse ist jedoch, dass sich das Unternehmen von einem selbst komplett kontrollieren lässt. Man hat also eine Win-Win-Situation: In kurzer Zeit sehr hohes Vermögen aufzubauen, indem man Bedürfnisse befriedigt und gleichzeitig sitzt man am Steuer und kann das Procedere bewusst kontrollieren. Das ist ein großer Vorteil gegenüber dem Vermögensaufbau mit der Börse!

Der Netto-Profit lässt sich nun noch etwas weiter präzisieren, nämlich als

Netto-Profit = (Skalierung) x (Wert).

An diesen zwei Stellschrauben kann man nun drehen. Bei einem Buch beispielsweise kann man eine hohe Skalierung erreichen, indem man das Buch im Wert von €10,99 an etwa 100.000 Menschen verkauft:

€1.099.000 = 100.000 x €10,99.

Das berühmteste Beispiel dürfte wohl J.K.Rowling sein, die mit ihrem Hogwarts-Universum bestimmt nicht nur Multimillionärin geworden ist, sondern höchstwahrscheinlich sogar Milliarden umsetzt. Ihre Bücher prägen die Kindheit von Millionen von Menschen und sind von enormem emotionalem Wert. Bücher können also als hervorragende Methode angesehen werden, schnell und zeitentkoppelt Vermögen aufzubauen.

Eine weitere Möglichkeit ist, die Skalierung niedrig zu halten und den Wert zu erhöhen. Wir kommen nämlich auf den gleichen Wert, wenn wir

€1.099.000 = 3 x €366.333,33

rechnen. Wo gibt es diese Möglichkeit? Die berühmteste, die „Vermögensbildung 1.0“, ist dabei wohl die Immobilie. Man hat eine Immobilie, die einen hohen Wert bildet und eine im Vergleich dazu niedrige Skalierung, denn dort können nicht 100.000 wohnen, sondern vielleicht nur eine Familie. Da man an der Skalierung aber nicht endlos schrauben kann, sondern vor allem an der Wertgröße, ist es bei dieser Art des Vermögensaufbaus wichtig, immer weitere Immobilienobjekte zu sammeln. Ein berühmter, deutschsprachiger Investor auf diesem Gebiet ist Gerald Hörhan, der mittlerweile — soweit ich weiß — um die 200 Objekte besitzt.

Auch Künstler bedienen sich dieser Gleichung, indem sie fortlaufend versuchen, ihren Wert zu erhöhen. Dabei können sie nur endlich viele Produkte pro Jahr anbieten (sagen wir, 15 Bilder oder Skulpturen), aber durch eine enorme Wertsteigerung können auch hier Millionen umgesetzt werden. Der teuerste, zeitgenössische Künstler ist Jeff Koons: einer seiner Balloon Dogs erreichte bei einer Versteigerung einen Wert von 58,4 Millionen Dollar.

Im Folgenden gibt es noch ein paar andere übergeordnete Systeme, die diese Netto-Profit-Gleichung erlauben:

1. Computer/Software Systeme

Es wird wohl keine Überraschung sein, wenn ich euch sage, dass das Internet und Software-Systeme die meisten Millionäre hervorgebracht hat, als jedes andere System. Digitale Produkte bieten die idealen Voraussetzungen, um an den oben genannten Stellschrauben zu drehen, denn sie bieten eine hohe Skalierung, können schnell reproduziert werden und für Millionen Menschen in Sekunden bereitgestellt werden. Software beschwert sich auch nicht über den Mindestlohn und hört am Wochenende auf zu arbeiten. Software schläft nicht und erfordert in der Regel nur überschaubare Kapitalkosten. Die wohl heutigen berühmtesten Applikationen werden wohl Facebook sein, Instagram, WhatsApp, aber auch Produkte von Microsoft und Apple. Sie erreichen Milliarden von Menschen und sind von enormen Nutzen, um sich zu vernetzen, zu unterhalten, informiert zu sein, Reichweite zu erschließen und zu werben. Hier können enorme Summen umgesetzt werden: iPhone-App-Entwickler können in einem einzigen Monat $600.000 generieren, mit einem einzigen iPhone Game.

Das absolut Verrückteste bei der Sache ist, dass die erfolgreichsten Internet Services nichts besitzen: Facebook besitzt kein Content, aber kontrolliert es. Uber besitzt keine Autos. Alibaba keine Waren. AirBnB keine Immobilien. Dennoch sind diese Dienstleister Milliarden schwer, fördern disruptive Innovation und krempeln den Markt ordentlich um. Mir macht das deutlich, dass es möglich ist, mit unserer menschlichen Intelligenz aus dem Nichts etwas mit enormen Wert zu erschaffen und dass es mit dem Internet so einfach geht, wie noch nie. Diese Systeme sind an sich nicht kapitalintensiv, haben aber Potential, Milliarden Euro zu generieren. Das Schöne dabei ist, dass wir vor unserer Tür eine exponentielle technologische Entwicklung haben, d.h. es gibt unendlich viele solcher Möglichkeiten und Ideen und sie offenbaren sich immer schneller.

2. Vertriebssysteme

Ein Vertriebssystem ist dazu da, Produkte an eine große Masse von Leuten zu bringen. Einige berühmte Offline-Vertriebssysteme sind Wal-Mart und Aldi, aber auch hier schreitet das Internet fort — Stichwort eCommerce. Das erfolgreichste Unternehmen ist hier der Gigant Amazon, dessen CEO Jeff Bezos im Moment sogar als der reichste Mensch der Welt gehandelt wird. Der Vorteil des Internets gegenüber dem Offline-Vertrieb ist dabei die enorme mögliche Reichweite, während lokale Kaufhäuser wegen der Regionalität diesbezüglich eingeschränkt sind. Um als Warenhaus Erfolg zu haben, muss man also viele Standorte bedienen, was Aldi, Lidl, Wal-Mart, ja auch sehr gut umsetzen. Man sieht, die Kettenbildung ist hier von großer Relevanz. Aber auch das Franchising gehört in diese Kategorie (Starbucks, McDonalds, …).

3. Human Ressource Systeme

Human Ressource Systeme sind die teuersten und die am kompliziertesten Systeme, die denkbar möglich sind. Menschen sind nämlich teuer, unvorhersehbar und schwer zu kontrollieren. Hier kann man jeden Arbeitgeber fragen, wie anstrengend und schwer es ist, seine Arbeitnehmer bei Laune zu halten. Diese Systeme sind ebenso mit einer Einbuße der Passivität verbunden, denn Arbeitnehmer brauchen ein Management. Und ab einem bestimmten Level brauchen sogar diese Manager ein Management. Hier ist es wichtig, vor allem sehr gute Mitarbeiter anzuwerben, die dem Unternehmen einen großen Mehrwert liefern, während es auch Mitarbeiter gibt, die dem Unternehmen Schaden zufügen können und damit den Umsatz schmälern. Wenn man aber wirklich Millionen oder gar Milliarden umsetzen möchte, kommt man an Mitarbeiter nicht herum, schließlich ist es ab einem bestimmten Level unmöglich, alles alleine zu bewerkstelligen. Ab hier muss man Menschen einstellen, weil man Hilfe braucht.

Das Fundament für das Funktionieren dieser Systeme bildet das Bedürfnis, und erklärt gleichzeitig, wieso viele Entrepreneure und Start-Ups scheitern — der fatalste Grund, den es geben kann, ein Unternehmen oder Business aufzubauen, ist Selbstsucht. Der Unternehmer ist dabei nur auf das große Geld aus, versucht Anstrengungen und Mühe zu vermeiden und sein eigentliches Motiv, ein Unternehmen zu führen, ist, dass er sich CEO schimpfen darf und „sein eigener Chef sein kann“. Die Befriedigung des eigenen Narzissmus ist aber niemals ein nachhaltiger Grund, ein Business aufzubauen und von vornherein zum Scheitern verurteilt.

Wenn man sich das Geld als eine scheue Katze vorstellt, dann versuchen die Meisten der Katze hinterher zujagen. Sie fangen sie ab, aber sie entwischt ihnen immer wieder. Jemand, der schlau ist, wird sich aber überlegen, was er machen kann, damit die Katze zu ihm kommt. Er wird sich damit beschäftigen, was die Katze will und dann zum Schluss kommen, sie lieber zu füttern, als ihr hinterher zujagen. Er wird lieber einen Napf aufstellen und die Katze regelmäßig zu sich kommen lassen, so lange bis sie zutraulich wird und sich auch streicheln lässt.

Um erfolgreich zu sein, muss man seine eigene Selbstsucht überwinden und sich darauf fokussieren, was andere Menschen wollen. Dort liegt nämlich das Geld. Man muss sehr genau hinhören, wenn Menschen sagen: „Ich hasse …“, „Ich mag …“, „Ich wünsche mir …“. Ein Unternehmen zu gründen, heißt, die Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen, ein Problem zu lösen, ihr Leben leichter zu machen, ihnen Hoffnung zu machen und ihnen zu dienen. Erst wenn man für sie einen großen Wert liefert, bekommt man Geld und die Zahlung findet gerne statt, weil Du etwas hast, was derjenige haben will.

Ein Beispiel:

Die Finanzblogosphäre boomt derzeit nur deshalb so gut, weil die Menschen Antworten auf ihre wahrscheinlich nicht-existente Rente und Auswege aus der Misere: „Warum muss ich 35 Jahre in einem 8h-Job sitzen, obwohl ich es hasse?“ suchen. Das Vorstellen einer Vermögensaufbau-Methode über die Börse löst hier ein Problem, was die Menschen dankend annehmen und für weitere Informationen gerne bezahlen.

Ich wünsche eine schöne Woche 🙂

Anna

Quellen: [1] The Millionaire Fastlane: Crack the Code to Wealth and Life Rich for a Lifetime!* [2] UNSCRIPTED: Life, Liberty, and the Pursuit of Entrepreneurship*

12 Kommentare

  • Dass man als Beamter über die „wahrscheinlich nicht existente Rente“ schreibt, ist wohl als Witz gemeint. Solche Aussagen gehören in die Kategorie „Verkaufen durch Angst“.

    Zum einen erhalten Sie eine verfassungsrechtliche Pension, die bei ungefähr 70 % des letzten Soldes liegt. Soviel erhält sonst kein Arbeitnehmer in Deutschland. M.a.W. Ihre Rente ist sicher und üppig. Zum anderen ist die gesetzliche Rente ertragreicher als viele, wenn nicht sogar die meisten, Privatvorsorgeangebote.

    Das mantrahafte Wiederholen des Gegenteils macht die Behauptungen nicht richtig.

    • Hallo Karl 🙂

      Hier schreibe ich (Anna) und nicht Dominik. Bitte entschuldigen Sie das Missverständnis! Die Rente/Pension für Beamte dürfte sehr gut ausfallen, denke ich, so wie Sie es beschrieben haben.

      Ich bin keine Beamte und befinde mich auch nicht zur Laufbahn derselben. Ich befinde mich gerade auf dem Weg zu meinem Masterabschluss. Was die Rente angeht, versuche ich mich nicht darauf zu stützen. Das Ziel ist nicht auf sie angewiesen zu sein. Was die Zukunft bringt, weiß ich leider nicht. Wahrscheinlich wird sie in der Hinsicht „sicher“ sein, dass eine zu große Bevölkerungszahl von ihr abhängig sein wird, aber ich würde meine Hand nicht dafür ins Feuer legen, dass sie fürs Leben ausreichen wird.

      VG Anna 🙂

    • Es waren bis in die 1990er Jahre „verfassungsrechtliche“ 75 %. Sind es in 10 Jahren noch 71,75 % wie heute, oder evtl. nur noch 65 %? Oder 60 %? Wären 50 % noch verfassungsgemäß? Von welchem Sold ausgehend – wird die Inflation weiterhin voll ausgeglichen? Ist der amtliche Verbraucherpreisindex überhaupt eine zutreffende Abbildung der Kaufkraftentwicklung?
      Fazit: So simpel ist es eben nicht.

  • „Die Finanzblogosphäre boomt derzeit…“ mal sehen was aus all den Blogs wird, wenn der Crash kommt, die große ausdünnung wie vor Jahren.

    Liebe Grüße
    Sanja

  • Ja, wie du schon schreibst, man muss
    a) den Bedürfnissen/Sorgen/Problemen der Menschen zuhören
    b) eine gute Idee zur Lösung einer dieser haben,
    c) von der Lösung auch selbst felsenfest überzeugt sein und
    d) hart (lange, intensiv und viel) und gewissenhaft (Patente, Marken etc. rechtzeitig sichern, Gesetzeslage und absehbare Änderungen daran berücksichtigen etc.) daran arbeiten (und eventuell benötigte Talente besitzen).

    Und an irgendwas davon scheitert es dann (leider) doch bei den allermeisten Versuchen 🙂

    • Hey luttz! Danke für deinen Kommentar 🙂
      Ich denke, du hast Recht, das sind alle Zutaten. In der Tat muss man vielleicht einfach ins Wasser springen, ausprobieren und gucken, wo es hängt. Ein Spaziergang ist das sicher nicht, weswegen viele diesen Weg scheuen … aber er kann funktionieren. Man muss auch hartnäckig bleiben 😀
      Viele Grüße
      Anna

  • Frei nach dem Motto: Alles kann, nichts muss.
    Es kann alles schief gehen und es muss nichts klappen, es kann alles klappen und es muss nichts schief gehen.

    Auf die Renteneinzahlungen verlasse ich mich definitiv nicht. Ich komme aus dem handwerklichen Bereich (Zerspanungsmechaniker) und hatte mir mal meine theoretische Rente von einem der online verfügbaren Rechner ausrechnen lassen.
    Was am Ende rauskam war so witzlos, dass selbst der mieseste und dreckigste Flachwitz dagegen noch mehr Lacher abwirft.
    Da denke ich mir so: „nope.“
    Mal ganz abgesehen davon, dass ich vom bisherigen Arbeitsmodell nichts halte und den Großteil meiner Zeit dafür auch nicht verjubeln will, sondern auch gern mein eigenes Ding machen will.
    Mir macht mein Beruf zwar jetzt wieder tatsächlich Spaß, aber ich weiß, dass ich nur das keine Ewigkeit machen kann, weil ich früher oder später das Gefühl bekommen werde „ich bin jetzt an einem Punkt angelangt, der mich nicht mehr weiter bringt“
    Diesen Punkt hatte ich schon Mal erreicht, aber nicht wahrgenommen..
    Dann kam die Selbstreflexion.
    Und heute bin ich an dem Punkt, an dem ich daraufhinarbeite, mein eigenes Ding zu machen, und auch meine Rente aufzubessern.

    • Hey 4ndr3w,
      Du hast Recht mit deinem Spruch: „Es kann alles schief gehen und es muss nichts klappen, es kann alles klappen und es muss nichts schief gehen.“ Ich verlasse mich auch nicht auf die Renteneinzahlungen und hab mich schon damals in der Schule über dieses mündliche Generationsversprechen gewundert… Man muss irgendwie einen Weg hinaus finden 😉 Auch wenn er steinig werden kann … Ich finde es super, dass du dein eigenes Ding machst 🙂

      Viele Grüße
      Anna

  • „Die Finanzblogosphäre boomt derzeit nur deshalb so gut, weil die Menschen Antworten auf ihre wahrscheinlich nicht-existente Rente und Auswege aus der Misere: „Warum muss ich 35 Jahre in einem 8h-Job sitzen, obwohl ich es hasse?“ suchen. Das Vorstellen einer Vermögensaufbau-Methode über die Börse löst hier ein Problem, was die Menschen dankend annehmen und für weitere Informationen gerne bezahlen.“

    Das trifft den Nagel auf den Kopf, auch 2 Jahre bloggen ist eigentlich nichts im Vergleich. Spätestens dann wenns kracht, wird der ein oder andere Finanzblogger, vielleichz zum Groschenblogger. *no pun intended* 😉

    Wen man man das allerdings so sieht, ist tatsächlich bei einem Crash vermutlich der andrang auf Finanzblog noch grösser als sonst, da alle nach einer Antwort suchen. Das hat man auch erst kürzlich bei den mickrigen Turbulenzen im Oktober gemerkt. An sich wäre vielleicht ein Crash also äusserst lukrativ für den ein oder anderen Blogger ;-)?

    Grüsse
    Thomas

    • Hey Thomas,
      danke für deinen Kommentar 🙂
      Wie sich das bei einem Crash auswirkt, keine Ahnung. Es klingt plausibel, dass dann die Leute nach NOCH mehr Informationen nachfragen, wenn es soweit ist. Sie suchen dann bestimmt einen sicheren Hafen, einen, der sagt: „Nur die Ruhe!“ 😀 (Ich werde mich bei Tim Schäfer tummeln xD) Wirklich spannend, wie sich das entwickeln wird. Wir werden es sehen, wenn es soweit ist ^^
      Ich merk aber schon, dass ich bei Korrekturen nicht so gerne ins Depot gucke. Wenn alles grün und schön ist, gucke ich oft rein, aber wenns blutig wird, lenke ich mich lieber ab 😀

      VG Anna

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