Passives Einkommen

So gehe ich mit 30 in Rente – Mein Masterplan für die Finanzielle Freiheit (Teil 3)

In den ersten beiden Teilen habe ich aufgezeigt, warum Du als Angestellter und Beamter die Finanzielle Freiheit nicht erreichen kannst und wieso Du Dein Einkommen auf dem Weg in die Finanzielle Freiheit massiv erhöhen musst.

Heute möchte ich meinen konkreten Plan vorstellen, was ich aus diesen Erkenntnissen für mich ziehe und was ich in Zukunft anders machen werde.

Hinweis: Der Artikel ist bereits geschrieben worden, bevor die ersten beiden Artikel erschienen sind. Ich kann also nicht auf Eure Reaktionen und Kommentare zu den ersten beiden Artikeln eingehen. 😉

Priorität Nr. 1: Einkommen erhöhen

Ich ziehe für mich aus den ersten beiden Artikeln die Schlussfolgerung, dass das Wichtigste ist das eigene Einkommen zu erhöhen. Bisher hatte ich (auch aufgrund der Tipps in den Finanzblogs) meinen Fokus hauptsächlich darauf gelegt, wie ich Geld einsparen kann.

Wie schaffe ich es bei meinen Investitionen 30 € im Jahr an Ordergebühren zu sparen?

Wie kann ich meine Essgewohnheiten so optimieren, dass ich noch ein paar Euro weniger ausgebe?

Wie kann ich durch das gezielte Nutzen von Schnäppchen im Supermarkt noch ein paar Euro zusätzlich sparen?

Solche Fragen werde ich mir in Zukunft nicht mehr stellen.

Natürlich achte ich darauf mit meinem Geld vernünftig umzugehen und nicht alles sofort rauszuhauen. Bisher hatte ich beim Sparen allerdings häufig das Gefühl, dass ich um jeden Preis darauf achten musste so wenig wie möglich auszugeben.

Schließlich würde mich jeder eingesparte Euro meiner Finanziellen Freiheit näher bringen und jede Ausgabe würde meinen Zielen zuwiderlaufen.

50 € beim Laptopkauf sparen, indem ich alle Läden in meiner Gegend abfahre und dutzende Stunden mit Recherchen verbringe?

Ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass meine Zeit viel sinnvoller investiert werden kann, als mich darauf zu fokussieren jeden möglichen Betrag zu sparen.

Was sind schon 100 € mehr im Monat an Ausgaben, wenn ich dafür 1000 € mehr einnehmen kann?

Mittelfristiges Ziel = Selbstständigkeit

Eine weitere Schlussfolgerung aus dem ersten Punkt und den ersten beiden Artikeln ist, dass ich mittelfristig in die hauptberufliche Selbstständigkeit wechseln will. Ich bin mittlerweile nämlich zu 100 % überzeugt, dass Du als ambitionierter Angestellter oder Beamter immer ausgebremst wirst.

Andauernd höre ich im Austausch von motivierten Angestellten, dass sie auf der Stelle treten und nicht befördert werden, weil sie entweder noch nicht so lange im Unternehmen sind, es nicht üblich sei so schnell zu befördern oder die Stelle aktuell noch besetzt ist. Dein Einkommen als Angestellter ist zu einem großen Teil von der Unternehmenspolitik und dem Wohlwollen Deines Vorgesetzten abhängig.

Du leistest doppelt so viel wie Deine Kollegen. Bedeutet das auch, dass Du doppelt so viel verdienst?

Du kannst ja mal zu Deinem Vorgesetzen gehen und nach einer Gehaltserhöhung um 50 oder 100 % fragen. Er wird Dich auslachen, weil das in einem Unternehmen nicht üblich ist. Du kannst schon froh sein, wenn Du eine Gehaltserhöhung von 10 % durchsetzen kannst.

Du wirst in einem Unternehmen dafür bezahlt, was Du verhandelt hast. Wenn das Unternehmen Dir nur mehr zahlt, wenn Du einen Doktortitel vorweisen kannst und es auf die eigene Leistung eigentlich nicht ankommt, hast Du schlechte Karten.

Als Selbstständiger wirst Du hingegen für Deine Ergebnisse bezahlt und nicht für Deine Zeit. Es ist also durchaus möglich sein Einkommen von einem Jahr auf das andere zu verdoppeln.

Mir ist natürlich bewusst, dass eine Selbstständigkeit auch mit vielen Risiken und Unsicherheiten verbunden ist. Das ist der Preis, den Du für die Möglichkeit eines überdurchschnittlichen Gehalts zahlen musst.

Du kannst das Risiko natürlich verringern, indem Du zuerst nebenberuflich startest und es bis zu einem gewissen Punkt aufbaust. Das wäre auch mein Plan.

Hauptberuflich passives Einkommen aufbauen

Ich hatte am Ende des letzten Artikels ja bereits ein kleines Beispiel gebracht, wieso ein passives Einkommen aus der eigenen Selbstständigkeit so wertvoll ist. Im Gegensatz zu Dividendeneinnahmen musst Du anfänglich nur eine gewisse Menge an Zeit und Geld investieren (zum Beispiel zur Erstellung eines Buches) und kannst dann Dein passives Einkommen genießen.

Hier vielleicht mal eine kleine Übersicht, was Du an Kapital für gleichhohe Dividenden benötigst:

500 € an sonstigem passiven Einkommen entspricht also einem Gegenwert von rund 150.000 € investiertem Kapital.

Jetzt ist die große Frage, wie Du wohl am schnellsten ein solches passives Einkommen aufbauen kannst:

Indem Du 40 Stunden in der Woche in Deinem Job Zeit gegen Geld tauschst und nebenbei so ein bisschen was versuchst oder indem Du Dich Vollzeit darauf fokussierst?

Ich denke die Antwort dürfte klar auf der Hand liegen. Wenn Du Dich den ganzen Tag darauf konzentrieren kannst passives Einkommen aufzubauen, wirst Du um ein Vielfaches schneller sein als jemand, der nur etwas neben seinem Hauptjob macht.

Was würde es für Dich bedeuten, wenn Du bereits nach wenigen Jahren der Arbeit 1.000 € passives Einkommen im Monat aufbauen könntest, anstatt dafür zwei Jahrzehnte zu sparen?

Weniger Investitionen in ETFs

In den letzten zwei Jahren ging der Großteil meines gesparten Geldes in Aktien-ETFs. Ich war noch der Meinung, dass der einzige Weg zur Finanziellen Freiheit über den Aktienmarkt führt und ich hier einfach nur die nächsten Jahre über fleißig mein Geld investieren müsste. Auch hier hat sich meine Meinung ziemlich stark geändert.

Ich bin davon überzeugt, dass Dividenden im Vergleich zu anderen passiven Einkommensquellen zwar mit Abstand am passivsten sind, dafür aber auch am längsten brauchen, um aufgebaut zu werden. Du benötigst am Aktienmarkt für nennenswerte Einnahmen erstmal eine ganze Menge an Kapital.

Deswegen werde ich in der nächsten Zeit ca. 80-90 % meiner monatlichen Sparrate in die eigene Weiterbildung und den Aufbau einer Selbstständigkeit investieren. Nur der kleine Rest wird in ETFs investiert.

Bei den Einnahmen meiner Selbstständigkeit werde ich dann schauen, ob ich sie gut in meiner Selbstständigkeit investieren kann oder das Geld dann am Aktienmarkt investiere. Ein weiterer Vorteil bei Investitionen in die Selbstständigkeit ist, dass ich sie von der Steuer abziehen kann. Das Geld, welches ich am Aktienmarkt investieren möchte, muss zuallererst versteuert werden.

Bei zum Beispiel 1.000 € an Einnahmen könnte ich den vollen Betrag in die Selbstständigkeit investieren. Je nach Steuersatz würden für eine Investition am Aktienmarkt nur 600 – 800 € übrig bleiben.

Teil meiner Selbstständigkeit sind zum Beispiel dieser Blog und mein Buch auf Amazon. Es kommt allerdings noch ein weiteres „Geschäftsmodell“ dazu, was deutlich bessere Einkommensmöglichkeiten bietet und gut zu meinen Themen und diesem Blog passt. Ich werde darüber berichten, wenn ich die ersten Umsätze erzielen konnte und es auch wirklich etwas zu berichten gibt.

Es bleibt also weiterhin spannend.

Könntest Du Dir vorstellen Dich irgendwann selbstständig zu machen? Was ist Dein Weg zur Finanziellen Freiheit und was konntest Du aus diesem Artikel für Dich mitnehmen?

13 Kommentare

  • Meiner Meinung nach sind Dividenden die einzigen passiven Einnahmen. Bei einem Buch z.B. erhältst Du eine gewisse Zeit lang Einnahmen, hast aber ja quasi die Arbeit monatelang vorher „reingesteckt“. Es ist wie eine verspätete Lohnzahlung, bei der Du erst nach langer Zeit das Geld erhältst und dann irgendwann Deinen „Stundenlohn“ für die Arbeit ermitteln kannst. Was ist denn daran passiv?
    Außerdem hast Du ja schon selber erkannt, dass Du für das angeblich passive Einkommen wahrscheinlich Deine volle Arbeitskraft benötigst…also sehr aktiv sein musst.

    Sehe das nur ich so?

    • Hallo Ursula!

      Nach deiner Erklärung wären Dividenden für die allermeisten ja auch gar nicht passiv. Denn das Geld, um die Vermögenswerte zu kaufen, musst du ja auch erst mal verdienen. Das macht man mit aktiver Arbeit, bis eben der Zinseszins greift. Man muss also auch „sehr aktiv“ sein und benötigt seine ganze Arbeitskraft, um sich Dividenden leisten zu können. Und dann fungieren sie auch wie eine verspätete, immer wiederkehrende Lohnzahlung.

      Viele Grüße und schönes Wochenende,
      Anna

    • finanziell-frei-mit-30.de

      Hallo Ursula,

      ich sehe es genauso, wie es Anna schon beschrieben hat.
      Bei JEDER Form des passiven Einkommens musst Du in Vorleistung gehen und entweder das nötige Geld dafür erarbeiten oder die Arbeit selbst in etwas stecken.
      Es kommt ja nur darauf an, dass die investierte Zeit sich irgendwann in passives Einkommen umwandeln lässt und nicht weiter aktiv daran gearbeitet wird.

      Schöne Grüße
      Dominik

      • Ich sehe das zwiespältig: Ja, bei beidem muss zunächst aktive Arbeit hineingesteckt werden. Dennoch tendieren Bucheinnahmen dazu, nach einer bestimmten Zeit zu sinken, wenn man keine neuen Bücher veröffentlicht, bei Dividenden kann es je nach Wahl der Aktie/des ETFs durchaus wahrscheinlicher sein, dass die Einnahmen ohne weitere aktive Handlungen steigen.

        Letztendlich kommt es wohl auf das absolute Niveau an: Wenn man mit einer bestimmten Menge an Zeit 2000 Euro verdienen und dafür 3% Dividenden + Steigerungen in Inflationshöhe bekommen kann, mit demselben Zeitaufwand aber auch ein Buch schreiben kann, dass über 3 Jahre verteilt 5000 Euro bringt, so ist das sicherlich effektiver (man könnte das Geld danach ja immernoch in Dividendenaktien investieren). Beim Buch braucht man die richtige Idee, Marketing (vs. Kosten) etc., bei Dividenden die (in Zukunft) richtige Aktienauswahl – beides nicht so einfach.

        Vermutlich ist es wie so oft: Es kommt darauf an 😉

  • Hallo Dominik,

    ich befinde mich in einer sehr ähnlichen Situation wie du. Ich bin 23 Jahre alt und seit einem Jahr ausgebildeter Polizeibeamter. Ich investiere 1000 € im Monat in unterschiedliche Assetklassen.

    Neben meinem Vollzeitberuf arbeite ich an einem Online-Projekt, mit dem ich hoffentlich zusätzliches Einkommen generieren werde.

    Ich bin der ähnlichen Auffassung, dass es sinnvoller ist, sein Einkommen zu erhöhen, anstatt seine Ausgaben zu minimieren. Zudem möchte ich nicht auf jegliche Luxusgüter verzichten sondern meine Jugend in vollen Zügen genießen! Du weißt nie, wie lange du noch auf dieser Welt bist, um ihre schönen Seiten kennenzulernen und zu genießen. Daher halte ich es für naiv, sich bis zu seinem 35-40. Lebensjahr den Arsch abzuarbeiten und auf alles zu verzichten.

    Ich spiele auch mit dem Gedanken, mittelfristig meinen Job zu kündigen und mich selbstständig zu machen.

    Hast du deinen Job beim Zoll bereits gekündigt?

    • finanziell-frei-mit-30.de

      Hallo Jan,

      es freut mich von Dir zu hören.
      Gerade im Staatsdienst gibt es glaube ich nicht so viele junge Menschen, die das so stark durchziehen.
      Ich sehe es auch so, dass Du nie wissen kannst, wann es vorbei ist. Gerade deswegen solltest Du bereits früh Dir Gedanken über Deine Zukunft machen und Deine Zeit bewusst investieren und verwenden.

      Ich habe ja gerade erst vor wenigen Monaten begonnen beim Zoll zu arbeiten und zum ersten Mal richtig zu verdienen. Mit mittelfristig meine ich so in den nächsten zwei bis fünf Jahren. Je nachdem, wie gut meine Projekte laufen und wie sich meine restlichen Lebensumstände entwickeln.

      Schöne Grüße
      Dominik

  • Hallo Dominik,
    ich bin der gleichen Meinung, dass man das Sparen zwar optimieren kann und sollte, aber einen Grundbetrag braucht man immer zum Leben. Das Potential ist dabei einfach begrenzt. Kann man durch den klugen Umgang mit Geld 200 € im Monat zusätzlich anlegen, ist das ein guter Start. Hat man seine Hausaufgaben gemacht, geht es nur über Zusatzeinkommen. Ich kenne viele Selbständige und sehe deren Ängste und Nöte, ich habe mich daher entschlossen, weiterhin mein Angestelltendasein zu fristen und nebenbei etwas zu verdienen. Für mich liegen die Vorteile klar auf der Hand. Ich bin krankenversichert, erwerbe mir einen bescheidenen Rentenanspruch, kann Urlaub machen und im Krankheitsfall habe ich meine Lebenshaltungskosten gesichert. Man kann auch nebenbei gut verdienen (sogar mehr als im Job). Es hat auch den Vorteil, man kann sein Geschäft in Ruhe aufbauen und muss sich wegen Rückschlägen keine Gedanken machen. Mit etwas Geschick lassen sich so 5.000 € im Monat verdienen. Dass man 10.000 € und mehr im Monat macht, braucht man der Regel ein Unternehmen mit Angestellten und allem, was dazu gehört. Das wiederum schaffen die Wenigsten, zumal dann die 70 Stunden Woche eher die Regel als die Ausnahme ist und man älter wird.. Bei vielen bleibt dabei das Leben auf der Strecke. Die Selbständigkeit ist verlockend, aber nicht unbedingt das Beste für jeden. Das muss jeder selber wissen.

    Viele Grüße
    Alexander

  • Hi Dominik,

    ich bin kein Fan von der Selbstständigkeit. Der Existenzdruck ist viel höher als beim Angestelltendasein. Man hat je nach Branche eine lange Anlaufphase, bis es sich rentiert. Im Falle von Krankheit ist man nicht unbedingt abgesichert. Als 1-Mann-Betrieb ist Urlaub schnell ein Fremdwort. Ausnahme sind gefragte Programmierer. Als Freelancer kann man viel Geld machen.

    Wenn man hingegen was in die MINT- Richtung studiert, kann man leicht 2.500€ netto im Monat nach Hause bringen, bei größeren Firmen über 3.000€. Zumindest ist das meine Erfahrung als Maschinenbauerin. Wenn man das geschafft hat, wird man feststellen, das Geld nicht alles ist, sondern freie Zeiteinteilung. Da wird das Thema Selbstständigkeit wieder attraktiver. Alternativ habe derzeit einen AG, der mir relativ viel Freiheit lässt. Ich musste da teilweise drum kämpfen, aber derzeit fühle ich mich wohl. Ich lerne sehr viel, wechsle alle 2-3 Jahre meinen Schwerpunkt. Ich stelle es mir langweilig vor, mich auf ein Gebiet festzulegen.

    Liebe Grüße
    Jenny

    • Hey Jenny,

      ich glaube für Reichtum muss man mit dieser Angst irgendwie fertigwerden. Ist natürlich viel leichter gesagt, als getan. Nicht umsonst schreibt DeMarco in seinen Büchern, dass man durch die Hölle gehen muss. Da will nicht jeder durch, weswegen viele nicht reich werden. Wenn du dir die Erfolgreichen ansiehst, wirst du feststellen, dass viele teilweise obdachlos waren oder auf Sozialhilfe gelebt haben oder in irgendeinem Wohnwagen.

      Felix Dennis schreibt, dass Menschen, die jung sind, nicht spezialisiert sind und gleichzeitig pleite sind, die besten Chancen haben, reich zu werden. Er nennt übrigens die Leute mit 1-2m Vermögen „komfortabel arm“ …

      Viele Grüße
      Anna

  • Hi Anna,
    man kann sich für Geld natürlich vieles kaufen, weswegen man auf jeden Fall genügend finanzielle Mittel haben sollte. Aber zum Glücklichsein braucht man keine Millionen auf dem Konto. Fast jder kann reich werden, wenn er will. Aber ich persönlich würde nicht jeden Preis dafür zahlen. Mir geht es gut, deswegen ist meine Motivation großes Reichtum anzustreben recht gering. Wer ganz am Boden ist, hat da sicherlich mehr Motivation.

  • Wie bereits geagt wurde, Selbstständigkeit geht mit größerem Risiko einher und es hängt viel mehr von einem selbst ab.
    Ich würde mich nur dann selbstständig machen, wenn ich mindestens das Doppelte von dem als Angrstellter bei gleichem Aufwand verdienen könnte, um diese Unsicherheit zu kompensieren.
    Als Angestellter kann ich mal einen schlechten Tag haben oder krank sein und es wirkt sich nicht unmittelbar auf mein Gehalt aus.
    Als Selbstständiger muss ich mich außerdem um den ganzen Bullshit Drumherum kümmern mit Steuern, Gesetzen, Rechte und Pflichten, Rechnungen schreiben, Bilanzen erstellen usw. und immer auf dem aktuellen Stand bleiben oder es outsourcen, damit nicht irgendein windiger Anwalt mich abmahnt. Anfangs wird kaum jemand das Geld haben, alle diese Aufgaben auszulagern oder jemanden dafür einzustellen. Also muss man selber zu einem halben Steuerberater, Jurist und BWLer werden. Das alles kostet Zeit und Nerven, was dann fehlt, um im eigentlichen Kerngeschäft Geld zu verdienen.
    Deutschland ist mit all seinen bürokratischen Hürden meiner Meinung nach besonders schlecht für aufstrebende Selbstständige. Alleine, was man schon alles machen muss, um ein Kleingewerbe zu führen, wenn man z.B. bisschen was bei ebay oder im eigenen Onlineshop verkaufen will. Man muss sich mit Steuern, ordentlichen Rechnungen, AGBs, Widerrufsrecht etc. auseinander setzen und wehe Du machst einen Fehler, Zack wirst Du abgemahnt. Die paar € Zusatzverdienst wäre es mir dann nicht wert.
    Es ist möglich, wenn man ein gutes Geschäftsmodell hat, viel Ausdauer und bereit ist, sich immer weiter zu entwickeln, zu hinterfragen und zu optimieren.
    Ich bin gespannt wie Deine geplante Selbstständigkeit inhaltlich aussieht. Ob sich mit Büchern und Blogs viel verdienen lässt, bezweifel ich, außer Du triffst gerade einen Hype über ein populäres Thema. Finanzen werden da aber sicher nie dazu gehören, außer Du verkaufst windige Finanzprodukte mit entsprechendem Marketing.

  • Hallo Dominik,

    Ein interessanter Beitrag, vor allem aber auch die verschiedenen Sichtspunkte der Kommentatoren. Ich denke es ist wichtig zu Wissen wer man ist (Selfawareness) bevor man wirklich vor hat Selbständig zu werden. Ich kenne dich ja nicht persönlich, aber verfolge deinen Blog ja schon seit langem und wir haben auch schon ab und an geskypt.

    Ein versuch ist es definitiv wert, ich gehe ja den selben Schritt ab 1. November geht es in die Selbständigkeit. Was das Geschäftsmodell angeht, man kann sicherlich einiges mit einem Blog/Webauftritt oder eigenen Büchern verdienen. Es dauert aber definitiv eine Zeit bis man sich einen Namen macht.

    Ich verdiene ja dann meine Brötchen nicht primär mit dem Blog, allerdings werde ich defintiv mehr Zeit für den Blog und YouTube haben, resultierend aus der Selbständigkeit. Mein primäres Geschäftsmodell hat ja so gesehen eigentlich überhaupt gar nichts mit dem Blog zu tun.

    Ein anderes Thema, du musst doch allerdings noch als Beamter arbeiten für eine Fixe Zeit an Jahren, ansonsten musst du ja eine Summe zahlen oder? Was ist da dein Plan für die nähere Zukunft (bzw. was heisst konkret Mittelfristiger Plan)?

    Grüsse
    Thomas

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