Interview mit dem Stillhalter: Wie risikoreich ist der Optionshandel?

Ich habe heute Michael vom Blog „Der Stillhalter“ in einem Interview zu Gast. Michael verfolgt eine aktivere Handelsstrategie mit dem Verkaufen von Optionen und berichtet über seine Erfahrungen auf seinem Blog. Nachdem ich die beiden Bücher „Optionsstrategien für die Praxis*“ und „Strategisch Investieren mit Aktienoptionen*“ gelesen habe, meine ich zumindest die Grundlagen verstanden zu haben. Vorerst habe ich nicht vor in den Optionshandel einzusteigen, aber ich verfolge die deutsche „Optionsbloggerszene“ mit großem Interesse.

Umso mehr freut es mich, dass ich heute einen Optionshändler ausfragen kann. Meiner Meinung nach ist es ein sehr ausführliches, spannendes und interessantes Interview geworden. Lass uns also direkt beginnen.

Hallo Michael. Stell Dich meinen Lesern doch bitte mal kurz vor.

Hallo Dominik, zuerst möchte ich mich für das Interview bedanken. Es freut mich, dass sich auch „Nicht-Optionshändler“ für das Thema Optionen interessieren.  Aber nun zu meiner Person, meinen Namen hast du ja schon verraten, daher komme ich gleich zum Alter 😉 Ich bin 24 Jahre alt und wohne in Wien.

Ursprünglich komme ich aus Oberösterreich, aber aufgrund meines Studiums der Rechtswissenschaften bin ich nach Wien gezogen. Neben meinem Studium, das sehr zeitintensiv ist, arbeite ich in einer Anwaltskanzlei, handle mit Optionen und betreibe den Blog Der Stillhalter. Wenn dann noch etwas Freizeit bleibt gehe ich gerne Laufen und unternehme was mit Freunden.

Aktien gelten bei uns in Deutschland schon als extrem risikoreich und dubios. Dann auch noch mit Derivaten (=abgeleiteten Produkten) aktiv zu handeln und auf einem eigenen Blog darüber zu berichten ist extrem außergewöhnlich. Wie bist Du zum Optionshandel gekommen und warum hast Du angefangen darüber zu bloggen?

Geldanlagen in jeglicher Form sind riskant und das darf man auch nicht verschweigen.  Allerdings finde ich den deutschen und auch österreichischen Ansatz „Aktien sind gefährlich, damit will ich nichts zu tun haben“ nicht richtig. Denn durch das Ausschließen dieser Möglichkeiten entgehen ihnen auch Chancen. Ich bin überzeugt, ein Großteil der Menschen beschäftigt sich einfach nicht mit dem Thema Geld und mit ihren eigenen Finanzen. Entweder weil sie es nicht für wichtig halten, oder weil sie kein Interesse daran haben. In den USA ist die Aktienkultur viel stärker, da die Leute größtenteils selbst für ihre Pension vorsorgen müssen. Somit werden sie mehr oder weniger gezwungen mit dem Aktienmarkt in Kontakt zu treten. Bei uns in Österreich oder Deutschland übernimmt das komplett der Staat.

Nun zu Derivaten, zu denen auch Optionen zählen. Das Wort Derivat klingt so „abstrakt“, daher möchte ich die Bedeutung des Worts aufzeigen. Derivat bedeutet nichts anderes als von etwas abgeleitet sein, das heißt, ein Derivat kann nicht alleine existieren. Im Optionshandel auf Aktien ist unser Grundprodukt oder Basiswert die Aktie selbst. Wir schreiben zum Beispiel eine Option auf Apple oder Facebook.

Ich persönlich halte Optionen nicht für gefährlicher als Aktien, um ehrlich zu sein fühle ich mich mit Optionen sogar sicherer als mit einem reinen Aktiendepot. Das mag vielleicht für einen Nicht-Optionshändler unverständlich sein, daher möchte ich es kurz erklären. Man kann mit Optionen auch das Verhalten von Aktien nachbilden, zum Beispiel durch den Kauf eines Calls. Hier muss ich lediglich eine Prämie bezahlen die nur ein Bruchteil des Aktienwertes ausmacht und das ist sogleich mein maximaler Verlust, egal was mit der Aktie passiert.

Will ich zum Beispiel in Wachstumswerte investieren, also Werte von denen ich erwarte das der Kurs in den nächsten Monaten oder 1 bis 2 Jahre stark wächst, so würde ich Call Optionen bevorzugen, denn hier kann ich mit einem viel geringeren Kapitalbedarf dasselbe Ergebnis erzielen. Gleichzeitig könnte man bei dieser Strategie risikolos kürzerlaufende Call Optionen oberhalb der Long Option verkaufen und so zusätzlich ein regelmäßiges Einkommen verdienen. Ich weiß, das klingt am Anfang ein wenig verwirrend, doch hat man den Dreh einmal raus, will man nicht mehr darauf verzichten. Wer sich noch nicht vorstellen kann, wie man das genau macht, der kann auf meinem Youtube-Kanal vorbeischauen, wo ich regelmäßig neue Strategien vorstelle. Der einzige Nachteil an dieser Strategie, die Aktie muss steigen sonst verliere ich meine Prämie. Daher tendiere ich zu einer anderen Strategie. Ich mache mir die Wahrscheinlichkeit zunutze. Ich verkaufe Optionen, das ganze funktioniert ähnlich wie ein Versicherungsgeschäft.

Wir machen kurz ein Beispiel damit es leichter zu verstehen ist. Nehmen wir eine Aktie die im Moment bei 100€ notiert. Auf diese Aktie verkaufe ich eine Put Option mit einem Strikepreis von 90€ und einer Laufzeit von 45 Tagen. Dafür bekomme ich eine Prämie von 200€. Was kann jetzt alles innerhalb der 45 Tage passieren?

Es gibt 3 Möglichkeiten: Die Aktie kann steigen, fallen oder sie bewegt sich nicht.

Steigt die Aktie oder stagniert sie, so kann ich meine 200€ Prämie behalten.

Fällt die Aktie, so kommt es darauf an wie weit sie fällt, fällt sie nämlich nur auf 95€ kann ich die Prämie ebenso behalten, wie wenn sie stiegt. Auch wenn die Aktie bis auf 90€ fällt, kann ich die 200€ noch immer behalten. Erst wenn sie unter 88€ fällt, mache ich mit der Option einen Verlust.

Das Beispiel ist jetzt sehr einfach aufgebaut da die Volatilität außer Acht gelassen wurde, nur um die Idee hinter der Strategie zu verstehen. Wie das Ganze in der Praxis abläuft funktioniert, zeige ich im Cashflow-Kurs wo Positionen im Echtgeldkonto gehandelt und erklärt werden. Durch den Verkauf einer Option bin ich nicht gezwungen das ich 100% richtig liege mit der Kursentwicklung und kann trotzdem Geld verdienen. Wenn ich Aktien kaufe, dann muss die Aktie steigen damit ich Geld verdiene. Beim Verkauf von Optionen muss sie nicht zwingendermaßen steigen. Gerade für Leute die ein monatliches Einkommen an der Börse verdienen möchten, eignen sich Optionen hervorragend.

Die Idee warum ich zu bloggen begonnen habe war, ich wollte Leute kennen lernen, die ebenfalls mit Optionen handeln. Und das habe ich zu meiner Freude geschafft, jetzt will ich Leuten die noch keine Erfahrungen im Optionshandel haben alles über den Optionshandel beibringen und sie dabei unterstützen ein erfolgreicher Händler zu werden.

Beim Optionshandel geht im Gegensatz zu einer langweiligen 70/30-World/Emerging Markets-ETF-Strategie wahrscheinlich einiges an Zeit drauf, sodass es eher ein kleiner Nebenjob ist. Wie viel Zeit wendest Du für den Handel auf und lohnt sich der Aufwand Deiner Meinung nach?

Das ist richtig, der Optionshandel nimmt mehr Zeit in Anspruch als das reine investieren in Aktien und ETFs. Prüft man allerdings die ausgewählten Unternehmen sorgfältig auf ihre fundamentalen Daten, so nimmt dies auch Zeit in Anspruch, die ich beim Optionshandel nicht aufwenden muss.

Gerade für Beginner ist der Optionshandel zeitintensiv, da er über das reine Kaufen und Halten von Aktien hinausgeht. Aber nach gut einem Monat ist der Handel mit Optionen genauso selbstverständlich wie der Kauf von Aktien. Da wir aus eigener Erfahrung wissen, dass es gerade am Anfang nicht leicht ist alles zu berücksichtigen, geben wir auch kostenlose Coachings.

Ist man einmal vertraut mit dem Optionshandel, hält sich der Zeitaufwand in Grenzen. Wir empfehlen, die offenen Positionen täglich zu kontrollieren um sicher zu gehen, dass alles im „grünen Bereich“ ist. Das dauert in der Regel 5 Minuten, was man auch bequem vom Handy aus machen kann. Etwas zeitintensiver ist die Auswahl der Basiswerte auf die wir Optionen verkaufen wollen, hier braucht man abhängig von der Kontogröße zwischen 10 bis 60 Minuten in der Woche.

Auch für Leute die einer geregelten Arbeit nachgehen, eignet sich der Optionshandel, da man nicht ständig vor dem Computer sitzen muss, und wir 95% aller Optionen auf amerikanische Aktien schreiben. Und die amerikanischen Börsen haben aufgrund der Zeitverschiebung von 15:30 bis 22.00 Uhr deutscher Zeit geöffnet.

Für mich kann ich sagen, der Aufwand lohnt sich. Ich bin ein großer Fan von einem monatlichen Einkommen und genau das kann ich mit Optionen realisieren. Mit Aktien, auch Dividendenaktien tue ich mich hier viel schwerer, da ich mein Geld immer gebunden habe und man Aktien nicht auf Kredit kaufen kann/sollte. Der Vorteil von Optionen ist der Hebel. Wenn wir uns noch einmal das obige Beispiel anschauen, wenn ich diese Option verkaufe brauche ich dafür ca. 2.000€ Margin. Das heißt für 200€ muss ich 2.000€ Margin einsetzen. Das macht eine Rendite von 10% auf das eingesetzte Kapital innerhalb von 45 Tagen. Vorausgesetzt es läuft alles nach Plan. Und eine so hohe Verzinsung ist für reine Aktien Investments nicht möglich. So kann man auch mit einem kleinen Kapitalstock gutes Geld verdienen.

Nachdem der Markt über ein Jahr fast ohne Unterbrechungen nach oben gelaufen ist, gab es im Februar den ersten größeren Rücksetzer. Viele der Optionshändler haben in diesem Monat einiges an Geld, zum Teil die Gewinne des letzten halben Jahres, verloren. Du hast knapp 700 € verloren, bei easydividend waren es knapp 3500 € Verlust, der Kapitalist verlor über 3000 € und auch Axe von Geldchallenge verlor durch den Optionshandel 4200 €. Können solche Verluste im Optionshandel vermieden werden und was sind die größten Fehler, die zu solchen Verlusten führen können? Wie kann Geld verdient werden, wenn es noch größere Markteinbrüche gibt?

Eine spannende Frage, die man mit einem Nein beantworten muss. Wie du richtig gesagt hast, der Markt lief ein Jahr lang steil nach oben und nun hat er korrigiert. Und immer, wenn der Markt seine Richtung schnell und stark ändert, machen wir mit Optionen einen Verlust. Das ist unvermeidbar, denn wir sind in diesem Moment falsch positioniert. Was wir aber nicht vergessen dürfen ist, wir haben die letzten Monate auch eine Menge Geld verdient, nun haben wir einen Teil davon wieder abgeben müssen, so ist das nun mal an der Börse. Natürlich macht es mir keine Freude, dass ich Geld verloren habe, aber das gehört dazu so wie das Geld verdienen. Auch bei Aktien und ETFs werden einmal Verluste auftreten, nämlich dann, wenn der Markt wirklich einen Bärenmarkt wechselt. Und hier kann es gut sein, das Depots um 50% oder mehr schrumpfen und das über viele Jahre hinweg, wo wir Optionshändler hingegen schon wieder regelmäßig Geld verdienen.

Der größte Fehler ist wir überall an der Börse – die Gier. Da es ein Jahr hervorragend gelaufen ist, kennt man Angst so gut wir nicht mehr. Man eröffnet viele Positionen, zu viele Positionen und ändert der Markt dann seine Richtung so tut es richtig weh. Wie kann man also Fehler vermeiden? Man hält seine Positionen und Positionsgrößen klein. Das ist das effektivste Mittel zur Risikominimierung,

Geld verdienen in Crashphasen kann man durch Volatilitätsprodukte. Allerdings sind die sehr riskant und daher empfehle ich jedem angehenden Optionshändler sich zuerst mit den Grundlagen zu beschäftigen.

Was hast Du durch die Verluste und den Marktrückgang im Februar gelernt? Mich würde vor allem interessieren, was Du vor diesem Hintergrund einem Einsteiger im Optionsbereich raten würdest. Solche Verluste sind ja erstmal ziemlich abschreckend und ich habe auch von manchen Einsteigern gehört, die fast ihr ganzes Konto geschrottet haben.

Im Februar habe ich gelernt wie mein Depot in starken Abwärtsphasen reagiert. Und um ehrlich zu sein, ich war zufrieden damit. Ich handle fast ausschließlich Spreads, so sind meine Verluste von Anfang an begrenzt. Auch bei der Margin gab es keine Probleme was für Optionskonten überlebenswichtig ist.

Verluste sind abschreckend, aber man muss die Verluste auch in Relation zur Kontogröße sehen und hier relativiert sich der Verlust schnell wieder. In der Regel haben die meisten 3 bis 10% ihrer Kontogröße verloren. Nicht schön, aber auf keinen Fall tödlich.

Wenn ein Konto geschrottet wurde, dann liegt das am falschen Risikomanagement. Entweder es wurde das Regelwerk nicht eingehalten oder man hatte zu viele Positionen offen.

Wie würdest Du Dich weiterbilden, wenn Du nochmal ganz am Anfang stehen würdest? Welche Bücher, Kurse oder ähnliches würdest Du für den Einstieg in den Optionshandel verwenden?

Am Anfang würde ich Blogs lesen und Youtube-Videos schauen, die sich mit dem Optionshandel beschäftigen. Auch gibt es ein paar Bücher über den Optionshandel wie zum Beispiel „Das große Handbuch der Optionsstrategien*“ oder mein Buch „Cashflow an der Börse – Eine Praxisanleitung*“. Zum Schluss möchte ich meinen Cashflow-Kurs* erwähnen. Hier habe ich von den Basics über Optionen, eine Einführung in die Handelsplattform bis hin zum Handel in meinem Echtgeldkonto alles erklärt. Nach diesem Kurs ist man in der Lage selbstständig Optionen zu handeln.

Ich Danke Dir vielmals, dass Du Dir die Zeit genommen hast meine Fragen zu beantworten und einen Einblick in den Optionsbereich zu gewähren. Wenn ihr noch weitere Fragen zum Thema Optionen habt, dann schreibt einfach in die Kommentare.

Mich würde interessieren, ob ihr Interesse am Optionshandel hättet oder ob ihr lieber bei Euren „traditionellen“ Investments bleibt.

5 Kommentare

  • Moin!
    vielen Dank für das interessante Interview 🙂
    Ich habe meinen Anlagehorizont vor einigen Monaten um den Optionshandel erweitert.

    Zugegeben war ich lange skeptisch. Das lag glaube ich zum einen daran, dass ich leider nicht wirklich genau wusste was Optionen sind (ich hatte solche Dinge wie Optionsscheine und binäre Optionen im Kopf, mit denen ich nichts zu tun haben wollte) und zum anderen nervten mich diese ganzen Vokabeln rund um den Optionshandel. Das las sich immer ein wenig wichtigtuerisch und ich habe nicht mal die Hälfte verstanden.

    Die Neugier hat aber gesiegt und ich habe es probiert nachdem eine Gastartikelserie von einem Optionsspezi bei mir im Blog mich überzeugt hatte. Schließlich wollte ich nicht so Meckeronkel sein, wenn ich es nicht wenigstens mal probiert habe. Mich nerven ja auch diese Artikel, in denen Leute darlegen warum sie niemals in P2P-Kredite investieren würden – die haben es nie probiert und verbreiten dann lieber gefährliches Halbwissen darüber…

    Jedenfalls läuft es für mich seither mit meinen extrem rudimentären Optionskenntnissen mehr als passabel. Monat für Monat kassiere ich nun Optionsprämien. (Noch) im kleinen Stil aber immerhin. In meinem heute veröffentlichten Monatsabschluss für den März konnte ich z. B. von 169 USD Einnahmen uas dem Optionshandel berichten. Ich bin ja noch im Anfängerstadium aber weiß die Möglichkeit des Optionshandels jetzt schon sehr zu schätzen.

    Das größte Manko ist meines Erachtens wirklich der Zeitaufwand. Da bekomme ich hoffentlich mit der Zeit auch etwas Routine rein, so dass dieser geringer wird. Aber es macht tatsächlich auch Spaß sich damit zu beschäftigen! Außerdem sehr interessant ist die Tatsache, die im Interview auch angesprochen wurde, dass die Sache auch in Bärenmärkten funktioniert und Einnahmen generiert werden können 🙂

    Ich wünsche allen gute Investments!
    Vincent

    • finanziell-frei-mit-30.de

      Hallo Vincent,

      Du bist da wirklich einer der verrücktesten Leute, die ich kenne.
      Ich glaube es gibt kaum Menschen, die solch einen breiten Ansatz haben und auch so viel bereits getestet haben. Das ist meiner Meinung nach auch einer der Hauptgründe dafür, dass Dein Blog so schnell so groß geworden ist.

      169 USD hört sich doch schon nicht schlecht an. Ich denke das größte Manko beim Optionshandel ist, dass man schon eine gewisse Menge an Zeit und Energie investieren sollte. Sonst bringt es einfach überhaupt nichts und man kann es nicht ernsthaft betreiben. Es kann aber ein sehr guter Turbo sein, wenn man alleine durch Dividenden noch nicht seinen Lebensunterhalt decken kann und nach der Kündigung seines Job oder bei einer Reduktion auf Teilzeit plötzlich viel mehr Zeit dareinstecken kann.

      Schöne Grüße
      Dominik

  • Ich habe mich vor einigen Monaten auch mit dem Optionshandel auseinander gesetzt. Damals habe ich den Kurs von Jens Rabe gemacht und ich muss zugeben, dass ich vorher sehr voreingenommen war. Inzwischen weiß ich, dass es eine gute Möglichkeit ist, ein zusätzliches Einkommen zu generieren.

    Allerdings habe ich das neu erworbene Wissen nicht gleich umgesetzt, sodass inzwischen viel Wissen um die „Griechen“ wieder versickert ist. Da zeigt sich, dass man etwas selber machen muss, um es zu verstehen und um das Wissen zu behalten.

    Ich finde den Optionenverkauf auch interessant als eine Alternative zur Limit-Buy-Order. Der Zweck ist der gleiche, nämlich Aktien günstiger zu kaufen als aktuell am Markt mit dem Unterschied, dass man eine Prämie kassiert.

    • finanziell-frei-mit-30.de

      Hallo Nico,

      ich muss mich auch immer mehr darauf konditionieren mir nicht nur neues Wissen anzueignen, sondern es auch umzusetzen und anzuwenden. Theoretisches Wissen bringt einem letzten Endes nicht wirklich viel.
      Cash-Secured-Puts sind in der Tat das spannendste und éinfachste, was man mit Optionen machen kann. Besonders wenn man sowieso schon im Optionshandel tätig ist.

      Schöne Grüße
      Dominik

      • Den Begriff „Cash-Secured-Puts“ hätte ich auf Anhieb nicht gewusst. Aber da du ja schon 2 Bücher zu dem Thema verschlungen hast, bist du natürlich bestens informiert 😀

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