Die persönliche Geldrevolution

Bereits vor vielen Jahren habe ich im Internet gesurft und Wege gesucht, wie ich mehr Geld verdienen und auch sparen kann. Das Problem dabei war, dass mir immer irgendetwas gefehlt hat und mir die Tipps nicht wirklich weitergeholfen haben. Heutzutage weiß ich, woran es gelegen hat und wie ich meine Geldziele erreichen kann.

Hierzu gibt es ein großartiges Zitat von Albert Einstein:

„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

Wenn ich im Internet nach Tipps zum Geld sparen suche, finde ich Hinweise zum Autokauf, zum Kleingeldsparen oder zum Einlösen von Coupons. Diese Handlungsweisen sind zwar alle richtig und hilfreich beim Sparen, doch ohne die richtige Art zu denken sind sie wertlos. So werde ich durch diese Spartipps nicht vorankommen, wenn ich nicht genau weiß, wo ich hin will und was genau meine Probleme beim Umgang mit Geld sind.

Die richtige Denkweise

Ich möchte das an dieser Stelle etwas drastischer gegenüberstellen, warum viele Menschen nicht besonders viel Geld haben: Natürlich ist jemand nicht zwangsläufig arm, wenn er diese Denkweise hat und nicht bei jedem Armen liegt es alleine an der Denkweise. Mir ist allerdings aufgefallen, dass die Denkweise von vermögenden Menschen sich erheblich von anderen unterscheidet.

So haben arme Menschen in der Regel sehr negative Glaubenssätze zum Thema Reichtum und Geld. Zum Beispiel glauben sie, dass Geld den Charakter verdirbt, reiche Menschen nur Betrüger sind, Geld nur zu Problemen in der Familie führt und allgemein Geld etwas Schlechtes ist. Diese Glaubenssätze hindern einen daran, ein Vermögen aufzubauen, weil wir nicht wollen, dass wir oder andere Menschen ein schlechtes Bild von uns haben. Wir wollen weder andere Menschen betrügen noch irgendwelche Familienprobleme haben.

Solange wir glauben, dass der Besitz von Geld etwas Schlechtes sei, werden wir nie wirklich Vermögen aufbauen können und reich werden.

Wie kannst Du reich werden?

Wenn ich diese Frage auf der Straße hundert Passanten stellen würde, wären die typischen Antworten wahrscheinlich:

„Indem ich den Jackpot in der Lotterie knacke. Indem ich eine reiche Familie habe und von diesen das Vermögen erbe. Indem ich ein berühmter Popstar, Fußballer oder Schauspieler werde.“

Natürlich können Menschen dadurch reich werden, doch die meisten werden es durch harte Arbeit, den Aufbau eines Unternehmens/einer Selbstständigkeit und regelmäßige Investitionen. Wenn mein Plan zum Reichtum nur auf Hoffnung (Lotto etc.) basiert, ist es sehr unwahrscheinlich, dass ich mein Ziel jemals erreichen werde. Viele glauben leider immer noch, dass es aus eigener Kraft nicht möglich ist, reich zu werden: Sie werden es daher natürlich auch nie erreichen.

Der Weg zum Reichtum besteht darin:

  1. Regelmäßig einen bestimmten Anteil des Einkommens zu sparen
  2. Schulden abbauen
  3. Einen Notgroschen aufbauen
  4. Geld investieren
  5. Einkommen erhöhen und die Sparquote weiter steigern

Die wichtigste Entscheidung Deines Lebens

Das Wichtigste ist einen bestimmten Anteil seines Einkommens (z.B. 10%) zu sparen und die Verantwortung für die eigenen Finanzen zu übernehmen. Für den Beginn ist es dabei egal, wie hoch der gesparte Betrag ist. Es geht darum, eine Gewohnheit zu installieren und für sich selbst festzulegen, dass von jedem Einkommen ein bestimmter prozentualer Anteil gespart und investiert wird.

Was ist aber der wichtigste Punkt zum Aufbau eines Vermögens? Zuerst muss die grundlegende Entscheidung getroffen werden, dass keine Kredite aufgenommen und immer ein bestimmter Anteil des Einkommens gespart wird und dann kann ich anfangen konkrete Spartipps umzusetzen. Das Kleingeldsparen oder der Wechsel des Autos bringt letztendlich nichts, wenn das „gesparte Geld“ wieder für andere Dinge ausgegeben wird.

Tony Robbins beschreibt es in seinem Buch sehr gut und bezeichnet diese Entscheidung als die wichtigste finanzielle Entscheidung im Leben eines Menschen. Sobald Du Dich entschieden hast, wirst Du Wege finden noch mehr Geld zu verdienen und zu sparen, an die Du zuvor niemals gedacht hättest. Alles beginnt mit dieser einen Entscheidung, denn sie bringt den Stein ins Rollen.

Ich habe es zu Beginn ja bereits geschrieben:

„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

Wenn ich denke, dass reiche Menschen Betrüger sind, Reichtum nur durch Glück zu erreichen ist, Kredite eine gute Idee sind, um mir Sachen leisten zu können und ich jeden Monat mein gesamtes Geld ausgebe, kann ich niemals große finanzielle Ziele erreichen. Zuallererst muss ich meine Art zu denken verändern. Dann erst kann ich die anderen Schritte gehen. Niemals andersherum.

Wenn Du bisher Probleme mit Deinen Finanzen hattest, brauchst Du diese Geldrevolution. Du musst erst die grundlegenden Schritte angehen, bevor Du Dich in weiteren Schritten näher mit Spartipps oder Investitionen beschäftigst.

Viel zu oft sehe ich, dass im Internet oder in Büchern dieser erste Schritt vollkommen außer acht gelassen oder nur sehr stiefmütterlich behandelt wird. Daher wollte ich diesen Punkt nochmal besonders klarstellen.

Auf der anderen Seite zeigt sich natürlich auch in meinem kürzlich durchgeführten Interview mit Vincent, dass auch spezifischeres Finanzwissen wichtig ist (z.B. geschlossene Schiffsfonds).

Wann war eure persönliche Geldrevolution oder steht Sie noch aus?

6 Kommentare

  • Hi Dominik,
    Die richtige Denkweise im Bezug auf Geld und Sparen ist natürlich wichtig und kann der entscheidende Punkt sein in eine finanziell freie Zukunft. Ich habe lange mein Geld auf einem Tagesgeldkonto gespart bis ich eingesehen habe, dass dadurch wertvolles Potenzial verschenkt wird.

    -Erfolgsmaschine

    • finanziell-frei-mit-30.de

      Hallo Erfolgsmaschine,

      in der Tat ist die Denkweise der entscheidende Punkt. Es ist ein wirkklich wichtiger Schritt vom Sparer zum Investor.
      Leider machen die meisten diesen Schritt aufgrund von mentalen Blockaden nicht und verschenken dadurch wertvolles Potential.

      Schöne Grüße
      Dominik

  • Hallo Dominik,

    Diese Beobachtung habe ich ebenfalls gemacht. Ich hatte das Glück bereits früh mit dem Thema Investieren und Selbstständigkeit in Kontakt zu kommen. Verschiedene Aspekte haben mir die Karten praktisch in die Hand gespielt, ich musste die Möglichkeiten nur noch am Schopf packe.

    Gruss
    Der Sparkojote

    • finanziell-frei-mit-30.de

      Vielen Dank für Deine Bestätigung.
      Es ist wirklich hilfreich bereits in jungen Jahren mit dem Thema Investieren und auch der Selbstständigkeit in Kontakt zu kommen.
      Das macht einiges deutlich einfacher.

      Schöne Grüße
      Dominik

  • Hallo Dominil
    Mir gefällt dein Blog sehr 🙂
    Ich habe eine Frage an dich wie viel von deinem Geld investierst du und wie viel sparst du auf deinem „normalen“ Konto? Vielleicht in Prozent oder so.
    Danke schonmal im Voraus 🙂
    Gruss Manuel

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